Geschichten und Lieder auf dem Giebichenstein

Burgführung und Chorkonzert mit den Robert-Franz-Singakademie

Die einstmals stolze Burg Giebichenstein thront seit dem 12. Jahrundert über der Saale. Hier schlug die Geburtsstunde Halles, von hier aus wurde regiert, hier gelang „Ludwig dem Springer“ die Flucht aus der Kerkerhaft durch einen kühnen Sprung in die Saale. Dichtern der Romantik diente die Ruine als Inspiration. Passend dazu werden im Anschluss an die Burgführung (ca. 11.45 Uhr) Lieder der Spätromantik von Brahms und Reichardt erklingen. Zudem trägt der Chor der Robert-Franz-Singakademie unter Leitung von Andreas Reuter auch schwedische Volkslieder vor.

Die Geschichte der Robert-Franz-Singakademie ist mit gerade einmal 207 Jahren vergleichsweise jung 😉

1814 hatten sich Frauen und Männer unter Leitung von Johann Friedrich Naue zusammengefunden, um miteinander vor allem geistliche Chormusik zu singen. Seit 1842 formte Robert Franz die Singakademie mit seiner 25 Jahre dauernden Leitung zur gewichtigen Gestalterin in der hallischen Musikkultur. Im Andenken an ihren Förderer nahm die Singakademie 1907 den Namen Robert-Franz-Singakademie an.

Freuen Sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit der Burg und auf die Stimmen der Romantiker in der schönsten Ruine der Stadt!

Die Robert-Franz-Singakademie Halle: Im Jahr 2014 feierte die Robert-Franz-Singakademie ihr 200-jähriges Bestehen. 1814 hatten sich Frauen und Männer unter Leitung von Johann Friedrich Naue zusammengefunden, um miteinander vor allem geistliche Chormusik zu singen. Von Beginn an wirkte die Singakademie entscheidend daran mit, Händel-Aufführungen zu einer festen Größe im Musikleben der Stadt Halle werden zu lassen. Seit 1842 formte Robert Franz die
Singakademie mit seiner 25 Jahre dauernden Leitung zur gewichtigen Gestalterin in der hallischen Musikkultur. Zu den Höhepunkten seiner Ära zählten die Feierlichkeiten zum 100. Todestag Georg Friedrich Händels, die den Ruf des Chores wie den Ruf des Dirigenten festigten und verbreiteten. Im Andenken an ihren Förderer nahm die Singakademie 1907 den Namen Robert-Franz-Singakademie an. 1953 schloss sich der Chor dem Staatlichen Sinfonieorchester [später Hallesche Philharmonie] an. Bis heute blieb die enge Verbindung zur Halle erhalten. In den letzten Jahren lag die künstlerische Leitung in den Händen von Gothart Stier [1995–2011] und Frank-Steffen Elster [2011–2014]. Seit 2014 ist Nikolaus Müller ihr Leiter. Er wird seit 2 Jahren durch Andreas Reuter bei der musikalischen Arbeit mit dem Chor unterstützt.